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Die KUNST- UND GESTALTUNGSTHERAPIE ist ein noch junges Fachgebiet, das an Bedeutung zunimmt.

 

In Deutschland gibt es sie seit Ende der 70er Jahre. Wie Deutschlandradio Wissen vor kurzem in einer eigens über die Kunsttherapie informierenden Sendereihe berichtete hat die Kunsttherapie in den letzten 30 Jahren beträchtlich an Bedeutung gewonnen. In vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Rehabilitation und der Heilpädagogik sind mittlerweile Kunsttherapeuten tätig. Hier wird sie oft auch als Kreativtherapie, Ausdruckstherapie oder Maltherapie bezeichnet. Ein weiterer Begriff ist „Künstlerische Therapie“ als Bezeichnung für ein zukünftiges gemeinsames Berufsbild bezogen auf Therapieformen, die auf verschiedenen Kunstrichtungen basieren, wie Bildender Kunst, Musik, Tanz, Theater, Poesie.


Das Thema Burnout hat in den letzten Jahren eine enorme Breitenwirkung entfaltet. Kaum ein Bereich bleibt davon verschont und kaum ein Experte, der sich nicht berufen fühlt, sich dazu zu Wort zu melden und das vermeintlich bessere Angebot zu propagieren, dem Burnout-Syndrom zu begegnen. Als „Burnout-Prophylaxe“ oder „Burnout-Prävention“ wird uns alles angetragen, was irgendwie der Gesundheit und dem Wohlbefinden dienlich erscheint. Schwindelerregende Zahlen wie viele Menschen an Burnout bzw. psychischen Störungen jährlich erkranken und wie hoch die Einbußen für die Volkswirtschaft anzusetzen sind, Diskussionen, ob es sich mehr um berufliche Erschöpfung oder mehr um Depression handelt, ob jeder einzelne oder die allgegenwärtigen Bedingungen dafür verantwortlich zu machen seien bestimmen die Schlagzeilen. Das allgemeine Interesse an Sendungen wie „Deutschland unter Druck“ und Publikationen wie der Spiegelausgabe Ausgebrannt – Das überforderte Ich  über das Volk der Erschöpften“ ist ungebrochen.

 

 


Im Deutschlandradio läuft aktuell eine mehrteilige Sendung über KUNSTTHERAPIE, die ich Ihnen empfehlen möchte. Sie ist noch im Internet zum Nachhören abrufbar.


Horst-Eberhard Richter / Dr.med., Dr.phil. (geb. 28. April 1923 in Berlin; gest. 19. Dezember 2011 in Gießen ), Professor an der Universität Gießen für Psychosomatik gehörte zu den ganz wenigen Psychoanalytikern, die sich offensiv in und für diese Gesellschaft engagierten.

 

Nach seiner Kriegserfahrung im 2. Weltkrieg als 18jähriger und der Ermordung seiner Eltern kurz nach Kriegsende, verfaßte er eine Doktorarbeit über die philosophische Dimension des Schmerzes. Von 1952 bis 1962 leitete er in Berlin eine Beratungs- und Forschungsstelle für seelisch gestörte Kinder und Jugendliche. Seine dort gemachten Erfahrungen mündeten in die Publikationen „Eltern, Kind und Neurose. Die Rolle des Kindes in der Familie / Psychoanalyse der kindlichen Rolle“  und „Patient Familie. Entstehung, Struktur und Therapie von Konflikten in Ehe und Familie“, die zu den tragenden Säulen meiner Erzieherausbildung Anfang der 70er Jahre gehörten und mir für meine spätere kindertherapeutische Arbeit eine wichtige Grundlage bildeten.


Burnout - wenn die Seele auf der Strecke bleibt

Erstellt von: Kreativpraxis

Tagged in: Untagged 

Kreativpraxis

Fast täglich erreichen uns Meldungen über das stetig wachsende und wiederholt bestehende Burnout-Risiko.. Laut Focus-Online vom 23./24.10.10 „warnen deutsche Klinikchefs vor einer Burn-out-Welle.“ Sie stellten fest, daß „mittlerweile rund 30 Prozent der Bevölkerung innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Störung“ leiden. Die häufigsten seien „Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Störungen“ (z.B. erhöhtes Herzinfarktrisiko, Rückenprobleme, Magengeschwüre, Schlafstörungen u.v.a.m.) sowie „Suchtkrankheiten“. Aber auch verstärkte Infektanfälligkeit ist eine Folge von erhöhter Stressbelastung.

 

„80 Prozent der Deutschen fühlen sich gestresst...“ meldete Spiegel Online Wissenschaft im Mai letztes Jahres unter Berufung auf eine Studie von TK / Techniker Krankenkasse, FAZ-Institut und Forsa. Und auch im Handlungsleitfaden Prävention zur Umsetzung der Gesundheitsreform 2000  spiegelt sich der große Stellenwert, den Streßbelastung und Burnout-Risiko einnehmen.