Erstellt von: Kreativpraxis
am 29 Feb, 2012
Die KUNST- UND GESTALTUNGSTHERAPIE ist ein noch junges Fachgebiet, das
an Bedeutung zunimmt.
In Deutschland gibt es sie
seit Ende der 70er Jahre. Wie Deutschlandradio Wissen vor kurzem in einer
eigens über die Kunsttherapie informierenden Sendereihe berichtete hat die
Kunsttherapie in den letzten 30 Jahren beträchtlich an Bedeutung gewonnen. In
vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Rehabilitation und der
Heilpädagogik sind mittlerweile Kunsttherapeuten tätig. Hier wird sie oft auch
als Kreativtherapie, Ausdruckstherapie oder Maltherapie bezeichnet. Ein
weiterer Begriff ist „Künstlerische Therapie“ als Bezeichnung für ein
zukünftiges gemeinsames Berufsbild bezogen auf Therapieformen, die auf
verschiedenen Kunstrichtungen basieren, wie Bildender Kunst, Musik, Tanz,
Theater, Poesie.
Erstellt von: Kreativpraxis
am 1 Feb, 2012
Das Thema Burnout hat in den letzten Jahren eine
enorme Breitenwirkung entfaltet. Kaum ein Bereich bleibt davon verschont und
kaum ein Experte, der sich nicht berufen fühlt, sich dazu zu Wort zu melden und
das vermeintlich bessere Angebot zu propagieren, dem Burnout-Syndrom zu begegnen. Als „Burnout-Prophylaxe“ oder „Burnout-Prävention“
wird uns alles angetragen, was irgendwie der Gesundheit und dem Wohlbefinden
dienlich erscheint. Schwindelerregende Zahlen wie viele Menschen an Burnout
bzw. psychischen Störungen jährlich erkranken und wie hoch die Einbußen für die
Volkswirtschaft anzusetzen sind, Diskussionen, ob es sich mehr um berufliche
Erschöpfung oder mehr um Depression handelt, ob jeder einzelne oder die
allgegenwärtigen Bedingungen dafür verantwortlich zu machen seien bestimmen die
Schlagzeilen. Das allgemeine Interesse an Sendungen wie „Deutschland unter Druck“ und Publikationen wie der Spiegelausgabe „Ausgebrannt – Das überforderte Ich“ über das „Volk der
Erschöpften“ ist ungebrochen.
Erstellt von: Kreativpraxis
am 1 Feb, 2012
Im Deutschlandradio läuft aktuell eine mehrteilige Sendung über KUNSTTHERAPIE, die ich Ihnen empfehlen möchte. Sie ist noch im Internet zum Nachhören abrufbar.
Erstellt von: Kreativpraxis
am 22 Dez, 2011
Horst-Eberhard Richter /
Dr.med., Dr.phil. (geb. 28. April 1923 in Berlin; gest. 19. Dezember
2011 in Gießen
), Professor an der Universität Gießen für
Psychosomatik gehörte zu den ganz wenigen Psychoanalytikern, die sich offensiv
in und für diese Gesellschaft engagierten.
Nach seiner Kriegserfahrung
im 2. Weltkrieg als 18jähriger und der Ermordung seiner Eltern kurz nach
Kriegsende, verfaßte er eine Doktorarbeit über die philosophische Dimension des
Schmerzes. Von 1952 bis 1962 leitete er in Berlin eine Beratungs- und
Forschungsstelle für seelisch gestörte Kinder und Jugendliche. Seine dort
gemachten Erfahrungen mündeten in die Publikationen „Eltern, Kind und
Neurose. Die Rolle des Kindes in der Familie / Psychoanalyse der kindlichen
Rolle“ und „Patient Familie. Entstehung, Struktur
und Therapie von Konflikten in Ehe und Familie“, die zu den tragenden
Säulen meiner Erzieherausbildung Anfang der 70er Jahre gehörten und mir für
meine spätere kindertherapeutische Arbeit eine wichtige Grundlage bildeten.
Erstellt von: Kreativpraxis
am 30 Okt, 2010
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Fast täglich erreichen uns Meldungen über das stetig wachsende und wiederholt bestehende Burnout-Risiko.. Laut Focus-Online vom 23./24.10.10 „warnen deutsche Klinikchefs vor einer Burn-out-Welle.“ Sie stellten fest, daß „mittlerweile rund 30 Prozent der Bevölkerung innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Störung“ leiden. Die häufigsten seien „Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Störungen“ (z.B. erhöhtes Herzinfarktrisiko, Rückenprobleme, Magengeschwüre, Schlafstörungen u.v.a.m.) sowie „Suchtkrankheiten“. Aber auch verstärkte Infektanfälligkeit ist eine Folge von erhöhter Stressbelastung.
„80 Prozent der Deutschen fühlen sich gestresst...“ meldete Spiegel Online Wissenschaft im Mai letztes Jahres unter Berufung auf eine Studie von TK / Techniker Krankenkasse, FAZ-Institut und Forsa. Und auch im Handlungsleitfaden Prävention zur Umsetzung der Gesundheitsreform 2000 spiegelt sich der große Stellenwert, den Streßbelastung und Burnout-Risiko einnehmen.