Borreliose - eine Erkrankung mit vielen Gesichtern - Borreliose Symptome - alternative Behandlungsmethoden

Erstellt von: Rohi

Tagged in: Untagged 

Rohi

Alljährlich wird zur Zeckenimpfung angeraten. Diese ist gegen die Früh-Sommer- Meningo- Enzephalitis angeraten, wirkt jedoch nicht bei der viel häufiger vorkommenden Borreliose. Dagegen gibt es keine Impfung. Hier wird schulmedizinisch mit Antibiotikum behandelt, jedoch bleibt diese Behandlung oft ohne Wirkung auf die Erreger.

Bakterien und Erreger können sich nur vermehren, wenn sie ein geeignetes Milieu vorfinden. Wenn das Immunsystem stark ist, ist das Risiko einer Infektion nicht gegeben. Ist das System geschwächt, z. B. durch vorherige Infektionen, Impfungen, toxische Belastungen, Elektrosmog, Gendefekte, chronische Verdauungsstörungen, Allergien, Stress oder Schlafstörungen, so können sich die Borrelien ausbreiten. Damit meist einhergehend entstehen sogenannte Co-Infektionen durch andere Parasiten, wie etwa Ehrlichiose, Chlamydien, Rickettsien oder Bartonellen.

Dabei sind Zecken keineswegs die einzige Möglichkeit, um die Erreger zu übertragen. Auch Mücken, Spinnen, Wespen, Bremsen, Flöhe und Läuse sind Überträger von Borrelien. Blutkonserven und verseuchtes Wasser können die Erreger ebenfalls enthalten. Eine weitere Möglichkeit des Übertragungswegs ist plazentär von der Mutter aufs ungeborene Kind, auch durch die Muttermilch und es wird auch diskutiert, ob durch Sexualkontakte eine Übertragung möglich ist.

Deswegen ist oft nicht nachvollziehbar, woher man die Borrelien hat. Zecken sind also nur eine Übertragungsmöglichkeit unter vielen. Ein Erythema migrans, die Wanderröte, tritt nur in der Hälfte der Borrelieninfektionen auf und deswegen bedeutet ein Fehlen nicht, dass keine Infektion vorhanden ist. Ein Erscheinen hängt meist damit zusammen, wie stark das Immunsystem ist. So tritt die Wanderröte oft erst während der Behandlung auf, wenn das Immunsystem gestärkt wird. Sie ist dann ein Zeichen für ein Anschlagen der Behandlung.

Es gibt Hinweise dass bis zu 75% der Bevölkerung betroffen sein könnte.

Die Folgen können sich durch ein diffuses Krankheitsbild mit vielen Beschwerden äußern, die oft auch bei anderen Erkrankungen auftreten: Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, grippeartige Symptome ohne Husten und Schnupfen, Nachtschweiß, Missempfindungen, Taubheit, Lähmungserscheinungen, Gelenkentzündungen, Herzbeschwerden, Magen- und Darmprobleme, Wirbelsäulensteifigkeit, Hör- und Sehstörungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Gereiztheit, Verwirrtheit, Depressionen und noch viele weitere Symptome, die sich oft mit den Symptomen von Schwermetallbelastungen oder Pilzinfektionen decken. Auch bei MS, Fibromyalgie, chronischem Reizdarm und rheumatoider Arthritis sollte man an Borreliose denken.

Es gibt bisher keinen Labortest, der eine Borrelieninfektion sicher nachweist. Mit ELISA und Westernblot, gängigen Testverfahren, kann man nur Antikörper, nicht aber die Erreger selbst finden und zwar frühestens nach 3-8 Wochen. Der Wert steigt nach 3 Wochen, wenn das Immunsystem gut ist und sinkt dann wieder. Ein hoher Titer (eine Konzentrationsangabe der Antikörper) zeigt also nur, dass viele Antikörper da sind. Eine Nicht- Reaktion kann aber auch anzeigen, dass das Immunsystem zu geschwächt ist.

Die Borrelien nisten sich nach der Übertragung oft schon innerhalb von wenigen Minuten in Blut- und Nervenzellen und im Bindegewebe ein. Des weiteren ziehen sie sich in Körperzellen zurück oder sind in Zystenform und zellwandfreien Formen vorhanden. Sie können sich auch mit Zuckereiweißstoffen tarnen. Dadurch sind sie schulmedizinisch nicht mehr nachweisbar.

Neuroborreliose Symptome

Die Borrelien erzeugen toxische Nervengifte, die Neurotoxine, die aus dem Körper ausgeleitet werden müssen, weil sie sehr übersäuernd wirken. Eine Neuroborreliose macht sich bemerkbar mit Symptomen, die das Nervensystem betreffen. Sie tritt in etwa bei 10 % aller Borrelieninfektionen auf. Oftmals wird eine Borreliose erst bemerkt, wenn Beschwerden einer Neuroborreliose auftreten, vor allem wenn zuvor keine Wanderröte aufgetreten ist.

Zeckenbisse sollten immer auch naturheilkundlich behandelt werden, da die Schulmedizin bisher keine ausreichend geeignete Therapie dafür hat. Speziell wenn eine Borrelieninfektion nicht im Anfangsstadium, sondern erst später gefunden wird. Durch belastende Lebenssituationen, Stress, akuten Erkrankungen, Kortisongabe kann die Borrelieninfektion auch nach vorheriger erfolgreicher Behandlung mit Antibiotikum wieder aufflammen. Somit ist die Frage zu stellen, ob nicht das Milieu, auf das der Erreger fällt, die ausschlaggebende Komponente ist. Antibiotika verändern das Milieu nicht, auf dem sich der Erreger ausbreiten kann. Louis Pasteur, der Entdecker der Mikroben, durch den erst die Antibiotika entwickelt wurden, erkannte dann folgerichtig noch auf seinem Sterbebett: „die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“.

Ein für die Borrelien günstiges Milieu entsteht bei Übersäuerung, bei toxischen- und Schwermetallbelastungen, bei Mineralien-, Vitamin- und Spurenelementemangel, bei Sauerstoffmangel in den Zellen. Die Botschaft der Borrelien und die Sinnfrage die dahinter steht, wozu die Borrelien gut sind ist: Das Milieu muss verändert werden!

Wichtig ist es bei der Entfernung einer Zecke diese so wenig wie möglich zu stressen, da sie sich sonst in die Wunde erbricht und die Erreger überträgt. Es werden nach dem Biss Zeiten zwischen 5-12 Stunden gerechnet, in dem keine Übertragung stattfindet. Kein Öl oder andere Mittel auf die Zecke auftragen, sondern die Zecke zügig mit einer Zeckenzange entfernen.

" Die Schulmedizin geht davon aus, dass der Patient keine Borreliose hat, wenn keine Antikörper produziert werden. Solche von Borrelien attackierten Immunzellen sind im Stress und können gar keine Antikörper mehr produzieren. Außerdem sollen die Antikörper im Blut nachgewiesen werden, wo sich die Borrelien nicht einmal aufhalten, sie leben bevorzugt im Bindewebe, sind Bindegewebs-fressende Keime. Es ist ein Wahnsinn, dass in der Schulmedizin der Goldstandard der Borreliose-Diagnostik dieser Antikörpertest ist."

"Der beste und leichteste Borrelien-Nachweis ist der mit dem Mikroskop. Zumindest in späteren chronifizierten Stadien, wenn das Immunsystem wegen der Erregeraktivität heruntergefahren ist, muss der

  • Nachweis mit dem Mikroskop erfolgen, nicht mit den indirekten Methoden anhand von Antikörpern.
  • Es wird viel zu wenig mikroskopiert, das ist in der Medizin fast fremd geworden." Hiermit ließe sich
  • weniger Geld verdienen als mit Laboruntersuchungen. "Wir sollten viel mehr ins Mikroskop schauen,
  • die lebendigen Erreger direkt sehen." Sie halten sich im Kollagen auf, in Bindegeweben, Nerven, Gefäßen,
  • Faszien, der Haut, Schleimhaut, selbst in Krebstumoren. „Zitat aus einem Vortrag von Dr. Klinghardt“

Ich verwende zum Auffinden der Borrelien die Dunkelfelddiagnostik in Verbindung mit einem Resonanzbluttest auf diverse Erreger. Bei der Dunkelfelddiagnose wird ein frischer Blutstropfen, der aus der Fingerbeere entnommen wird, unter einem Spezialmikroskop auf dessen Qualitätszustand geprüft. Die Betrachtung und Bewertung des Bluts erfolgt so lange bis das Blut zerfallen ist. Normalerweise 2-4 Tage. Der Stärkegrad des Befalls kann anhand einer Skala durch Resonanztest und energetischer Informationen ermittelt werden. Es werden außerdem weitere Parameter überprüft, wie z. B. Belastungen durch Schwermetalle, weiterer Toxine, Elektrosmog-Belastung, geopathologische Belastungen, Bakterien, Pilze oder Viren.

Eine Behandlung nach einer Borrelieninfektion braucht Geduld und Kooperation des Patienten. Wichtig ist die Milieutherapie und somit das Wiederherstellen des Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper. Eine Ausleitung der Neurotoxine ist erforderlich, das Immunsystem wird gestärkt. Der geschwächte Körper wird mit verschiedenen pflanzlichen und homöopathischen Heilmitteln belebt. Biochemische Mittel und eine richtige Ernährungsweise helfen bei der Wiederherstellung des Körpermilieus. Therapeutische Massagen unterstützen die Ausleitung und kräftigen den Menschen.

Rohi Wolf

Borreliose Behandlung Hannover

Literaturangaben:

  • Wolf Dieter Storl, Borreliose natürlich heilen, AT-Verlag
  • Werner Kühni/Walter von Holst Naturheilverfahren bei Borreliose, AT Verlag
  • Ekkehard Scheller, Candidalismus Günter Albert Ulmer Verlag
  • Alan A. Baklayan, Parasiten - die verborgene Ursache vieler Erkrankungen, Goldmann TB
  • Dieter Berweiler, Die effektive. erfolgreiche naturheilkundliche Borreliosebehandlung, Vortrag ISG-Akademie
  • Dr. Werner, Krankheit mit 1000 Gesichtern, Vortrag ISG-Akademie
  • Petra Hopf-Seidel, Krank nach Zeckenstich, Droemer Knaur Verlag
  • Monika Falkenrath,Volkskrankheit Borreliose, Books on Demand
Kommentare (0)Add Comment
Kommentar schreiben
 
  kleiner | groesser
 

busy