Rhus Toxicodendron (Homöopathie)

Erstellt von: Thomas Puhl

Thomas Puhl

Rhus Toxicodendron, auch als Giftsumach oder Giftefeu bekannt, ist ein optisch unscheinbarer Strauch der hauptsächlich im südöstlichen Teil von Nordamerika vorkommt. Wie der Name schon sagt handelt es sich trotz unauffälligem Aussehen um eine Giftpflanze die den äußerst gefährlichen Pflanzenwirkstoff Urushiol enthält. Dieses ist ein starkes Kontaktallergen und befindet sich im Milchsaft der Pflanze. Schon das Berühren der Blätter kann zu unangenehmen Hautirritationen führen.
In der Homöopathie hat Rhus Toxicodendron einen hohen Stellenwert und ist ein häufig verwendetes Mittel. Gewonnen wird es aus frischen, beblätterten jungen Trieben.

Welche Beschwerden können erfolgreich behandelt werden
Gerade bei der Behandlung von Gelenkschmerzen und allgemeinen Beschwerden des Bewegungsapparates kommt Rhus Toxicodendron zum Einsatz. Als besonders vielseitig einsetzbares Arzneimittel lassen sich beispielsweise Zerrungen oder Verrenkungen infolge Überanstrengung auch durch Kälte und Nässe sehr gut therapieren. Somit gehört dieses Medikament in die Hausapotheke eines jeden Sportlers. Auch Hexenschuss, Arthrose und Ischias Beschwerden können erfolgreich behandelt werden. Des Weiteren wirkt Rhus Toxicodendron bei Schmerzen in den Knochen und Gelenken, wie auch bei Sehnen, Muskeln oder Nervenschmerzen. Aber auch Hautausschläge mit Brennen und starkem Juckreiz lassen sich gut behandeln. Darüber hinaus wird Rhus Toxicodendron auch als häufiges Mittel bei Erkältungskrankheiten gerade bei den ersten Anzeichen eingesetzt.
Als bewährtes homöopathisches Einzelmedikament erfreut sich dieses Präparat größter Beliebtheit.

Darreichungsformen und Potenzen
Rhus Toxicodendron wird in den verschiedensten Darreichungsformen in Apotheken angeboten. Die geläufigsten Potenzen sind Rhus Toxicodendron D6 bzw. Rhus Toxicodendron D12 und sind als Globuli, Tabletten und Tropfen erhältlich. Hier ist die Einnahme besonders bei Arthrose und Ischialgie ebenso bei Kreuz Schmerzen empfohlen. Hervor zu heben sei an dieser Stelle die Potenz D 12 da sie in der Selbstmedikation bei Anwendung als Akutmittel eine übergeordnete Rolle spielt. Gerade bei Auftreten erster Symptome wie Kopf und Gelenk Schmerzen kann eine zügige Einnahme Linderung verschaffen.
Generell sei zu sagen dass die einzunehmende Dosis vom individuellen Beschwerdebild abhängig ist und sollte vom Homöopathen oder entsprechend ausgebildeten Arzt festgestellt werden.

 

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