Selbstliebe – Der Schlüssel für Glück, Zufriedenheit & Gesundheit
Erstellt von: Susanne Juranic
am 16 Okt, 2010
Autor: Susanne Juranic
Selbstliebe – Der Schlüssel für Glück, Zufriedenheit & Gesundheit
Da fast alle psychischen, emotionalen und auch körperlichen Probleme eine gemeinsame tiefere Ursache haben, nämlich den Mangel an Eigenliebe, sollte diesem Thema etwas Zeit und Engagement gewidmet werden. Es spielt also keine Rolle, ob sie unter Depressionen, Ängsten, Burnout, etc., einer Krankheit oder einfach an schlechten Gefühlen oder Unzufriedenheit leiden, die Tipps in diesem Artikel sind für jeden hilfreich.
Was ist Selbstliebe eigentlich, wie setzen wir sie um?
Wie wissen wir, ob wir in ihr sind oder nicht?
Zunächst sind unsere Gefühle und unser körperliches Wohlbefinden gute Wegweiser und Hilfen. Jede Art von negativen oder schlechten Gefühlen sind Zeichen, dass wir uns in diesem Augenblick innerlich von uns selbst entfernen und einem falschen Glaubensmuster auflaufen.
Ein häufiges falsches Glaubensmuster ist beispielsweise, dass wir meinen andere seien für unsere Gefühle verantwortlich. Damit wird die Verantwortung für uns selbst schnell nach Außen abgegeben. Hinter unseren „schlechten“ Gefühlen stehen jedoch immer eigene Erfahrungen und die damit verbundenen und aufgebauten Glaubenssätze.
Unsere eigenen „inneren Wunden“ und unser Schmerz haben ihre Wurzeln meist in der Kindheit oder in anderen früheren Erlebnissen oder Ereignissen. In vielen Fällen haben uns unsere Eltern nicht die Zuneigung, die Aufmerksamkeit oder das Verständnis entgegengebracht, welche/s wir uns als Kinder gewünscht hätten. Daraus folgerten wir, dass wir so wie wir sind und waren, weder liebenswert noch in Ordnung sind. Dies ist jedoch nur ein Glaubensmuster des sogenannten „falschen Selbst“, welches sich über die Jahre bei jedem Menschen mehr oder weniger aufgebaut hat. Als Kinder hatten wir keine andere Möglichkeit alternative Erklärungen für das Verhalten unserer Eltern oder der Personen zu finden, welche uns verletzt oder enttäuscht haben. Da wir nach dem Modell „Denken-Fühlen-Handeln“ funktionieren, beginnt jedes „Übel“ immer im Kopf. Die Gedanken bestimmen unsere Gefühle und diese schließlich unser Handeln. So passiert es meist, dass unsere frühkindlichen „Fehlinterpretationen“ zu einem festen Glaubenssystem im Erwachsenenalter werden und Ursache für schlechte Gefühle bis hin zu psychischen und auch körperlichen Krankheiten sind.
Gefühle aus dem falschen Selbst heraus sind z. B. Eifersucht, Selbstzweifel, Abwertung, Verurteilung, Wertlosigkeit, Depression, Langeweile, Verzweiflung, Unzufriedenheit, Schuld, Aufopferung, Hoffnungslosigkeit usw.. Im Grunde kommt jedoch jedes Gefühl, welches uns schlecht fühlen lässt, letztendlich aus dem falschen Selbst heraus.
Verantwortlich für die schlechten Gefühle sind die bereits erwähnten dahinter stehenden falschen Glaubenssätze, welche das falsche Selbst im Laufe der Jahre manifestiert hat und nach denen die meisten im Erwachsenenalter immer noch unbewusst „ funktionieren“. Die Liste der falschen Glaubenssätze ist endlos lang. Einige sehr häufige falsche Glaubenssätze können beispielsweise sein:
„Nur wenn ich alles perfekt mache bin ich liebenswert, bekomme ich Anerkennung, Lob und Bestätigung.“
„Die anderen sind schuld, dass es mir schlecht geht oder ich mich ärgern muss.“
„Ich bin nichts wert, ich bin nicht liebenswert, ich schaffe das alles nicht.“
„Wenn ich andere kontrolliere oder manipuliere, dann können sie mich nicht kontrollieren.“
„Wenn ich meine Gefühle zeige oder mein Herz öffne, dann werde ich verletzt.“
„Härte ist gleich Stärke.“
„Die Gefühle der anderen sind wichtiger als meine eigenen. Es ist egoistisch mich an erste Stelle zu setzen.“
„Andere bestimmen durch ihr Verhalten, was ich wert bin oder wie ich mich fühle.“
„Ich brauche niemanden, ich schaffe das alles alleine.“
„Nur was man anfassen und sehen kann ist real.“
Für eine gewisse Zeit hat uns das falsche Selbst mit seinen Überzeugungen vor Verletzungen geschützt. Im Erwachsenenalter jedoch versäumen es die meisten, diese falschen Glaubensmuster zu korrigieren. Hier fängt das eigentliche Leid an, denn mit den daraus resultierenden Verhaltensweisen z. B. Strenge, Selbstabwertung, Sturheit, Lieblosigkeit usw. beginnen wir uns Stück für Stück von uns selbst zu entfernen. Die Glaubenssätze bestimmen unser Denken, unser Fühlen und folglich auch unser Handeln.
Wie beendet man diesen „Teufelskreis“?
Hier sollte jeder seinen eigenen Weg finden. Sehr effektiv und hilfreich ist die Arbeit mit dem eigenen „Inneren Kind“. Hierzu gibt es viele Fachbücher mit praktischen Anwendungen. Sehr empfehlenswert ist das Buch „Aussöhnung mit dem Inneren Kind“ von Erika J. Chopich & Margaret Paul in Verbindung mit dem entsprechenden Arbeitsbuch. In diesem Buch werden unter anderem das falsche und das wahre Selbst ausführlich erläutert. Es besteht die Möglichkeit, dass sich der innere Erwachsene mit seinem inneren Kind aussöhnen kann und damit alte „Wunden“ und innere Verletzungen aufgearbeitet und geheilt werden können. Sie können sich bewusst werden, wann, wo und durch was sie entsprechende Glaubenssätze und Glaubensmuster verinnerlicht haben und wie sie diese korrigieren können. Ein Beispiel:
Annahme des falschen Selbst:
„Nur wenn ich alles perfekt mache, bin ich liebenswert, bekomme ich Anerkennung, Lob und Bestätigung.“
Annahme des wahren Selbst:
„Ich werde geliebt für das, was ich bin, unabhängig davon, wie ich etwas mache.“
Ebenso können sie auch die Hilfe eines Psychologen oder eines geschulten Lebensberaters in Anspruch nehmen, da man häufig einer Art der „Eigenblindheit“ aufläuft und eine neutrale bzw. objektive Selbsteinschätzung meist schwer fällt. Ebenfalls hilfreich kann eine homöopathische oder bachblütentherapeutische Behandlung sein, welche die Auflösung entsprechender Glaubenssätze und Verhaltensmuster auf anderer Ebene mit unterstützen kann. Informationen über entsprechende Verfahren und Therapeuten finden sie im Internet, ein sehr großes und bundesweites Portal ist z. B. www.therapeuten.de.
Liebevolle Verhaltensweisen uns selbst gegenüber (das „wahre“ Selbst)
Im folgenden werden als Hilfe einige Überzeugungen des sogenannten „wahren Selbst“ und die daraus resultierenden Verhaltensweisen näher erläutert. Es ist nur natürlich, wenn ihr falsches Selbst gegen den ein oder anderen Punkt Widerstand spürt. Hier sollten sie aufmerksam sein, denn insbesondere dort wo sie Widerstand empfinden, sind sie genau richtig. Schauen sie sich diesen Punkt ganz besonders an und versuchen sie so ehrlich wie nur möglich mit sich selbst zu sein, denn so geben sie sich selbst am ehesten die Möglichkeiten, zu lernen und sich selbst weiterzuentwickeln. Nehmen sie diese Punkte als Orientierung und prüfen sie für sich, welche Dinge sie bereits umsetzen und bei welchen noch Handlungs- oder Verbesserungsbedarf bestehen könnte.
a) Positive Lebenssicht (Vertrauen in das Leben)
Alles was passiert, passiert zu unserem Besten, auch wenn uns das manchmal gar nicht so vorkommt. Versuchen sie zu lernen, auch zunächst unerfreuliche oder negative Ereignisse anzunehmen und darauf zu vertrauen, dass sie ihren Sinn haben. Diesen können sie vielleicht in dem jeweiligen Augenblick noch nicht erkennen, aber gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt. Das Leben ist eine Art Schule, jedes Ereignis dient dazu zu reifen und zu lernen. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass ihnen eine Kündigung der Arbeitsstelle dazu verhilft eine viel bessere Arbeitsstelle anzutreten oder aber eine andere Veränderung in ihrem Leben bedingt, die ihnen langfristig letztendlich positiv zu Gute kommt. Bleiben sie im Vertrauen, statt in negativem Denken, Zweifeln oder Wut zu verweilen. Lernen sie das Positive im Negativen zu finden. Auch ein Auszug aus einer alten chinesischen Geschichte verdeutlicht, um was es dabei geht.
Der Sohn eines alten Bauers fiel vom Pferd und brach sich das Bein. Die Dorfbewohner bemitleideten den Bauer und sagten: „Ach du Ärmster, so ein Pech, dass dein einziger Sohn verletzt wurde und nicht mehr arbeiten kann." Und der Alte schüttelte seinen Kopf und antwortete: „Sagt das nicht, man weiß nie, was in diesem Leben Pech und was Glück bedeutet.“ Bald brach Krieg aus und alle jungen Männer mussten an die Front. Einzig der Sohn des alten Mannes durfte zuhause bleiben, weil er noch nicht gut genug laufen konnte.
b) Verzeihen
Im Sinne der Eigenliebe ist es wichtig zu lernen, uns selbst und anderen zu verzeihen. Manchmal bewerten wir unsere eigenen Fehler und Schwächen härter als die der anderen. In diesem Fall sind wir nicht in der Lage uns selbst zu verzeihen und es entstehen Schuldgefühle und/oder Selbstvorwürfe. Im umgekehrten Fall bewerten wir andere eher hart ohne zu bemerken, dass jeder Mensch Fehler und Schwächen hat. In vielen Fällen weisen wir sogar die selben Fehler oder Schwächen auf, die wir unserem Gegenüber eigentlich vorwerfen oder nicht verzeihen können. Hier wird deutlich, wie wir mit jedem Urteil dem anderen gegenüber, ein Urteil gegen uns selbst aussprechen. Damit sind wir alles andere als in der Selbstliebe und Selbstannahme. Bevor wir also auf andere schimpfen, sollten wir lernen uns zunächst an die eigene Nasenspitze zu greifen. Grundsätzlich stören einen nur Dinge an anderen, die in irgendeiner Weise mit uns selbst zu tun haben. Hier wirkt das Spiegelgesetz (s. Abschnitt Eigenverantwortung/Kritisieren). Lernen sie in den anderen sich selbst wieder zu erkennen und verzeihen sie anderen und damit auch sich selbst großherzig. Probleme bezüglich mangelnden Verzeihens und die damit zusammenhängende Verhaltens- und Glaubensmuster können u.a. eine Ursache für Bluthochdruck sein.
c) Eigenverantwortung
Versuchen sie mit ihrer Verantwortung stets bei sich selbst zu bleiben. Nicht andere entscheiden, ob sie wütend oder verletzt sind, das entscheiden sie selbst. Sie haben immer eine Wahl, egal wie sich ihr gegenüber verhält. Das bedeutet nicht, dass man sich alles gefallen lassen soll oder jedes Verhalten akzeptieren muss. Grenzen können auch ruhig und respektvoll gesetzt werden, ohne dass sie sich selbst oder ihrem gegenüber dabei innerlich Gewalt oder Härte antun müssen.
Falls sie die Kritik oder das Verhalten eines anderen Menschen verletzt, dann ist dies immer auch ein Hinweis darauf, dass sie tief im Inneren die Kritik für richtig halten. In solch einem Fall wurde ihnen von außen einer ihrer falschen Glaubenssätze bestätigt bzw. dieser wurde durch das Verhalten einer Person aktiviert. Sie können im Grunde dankbar für solche Vorfälle sein, weil sie so erfahren, wie sie über sich denken. In dem Augenblick, in dem sie diese falschen Überzeugungen korrigiert bzw. ausreichend aufgearbeitet haben, werden sie Ereignisse im Außen „neutral“ bewerten und nicht mehr gegen sich selbst gerichtet. Es kann sie folglich nur jemand verletzen, wenn sie selbst bereit sind sich zu verletzen und sie noch falsche Glaubensmuster verinnerlicht haben.
Ein weiterer wichtiger Aspekt bezüglich der Eigenverantwortung ist das Kritisieren oder Abwerten anderer Menschen. Zunächst sollten Kritik und/oder Ratschläge generell nur erteilt werden, wenn das Gegenüber darum bittet, denn alles andere ist ein Einmischen in Angelegenheiten, die sie im Grunde nichts angehen. Man sollte immer erst vor der eigenen Haustüre kehren, bevor man bei anderen aufräumen möchte. Hier kommt das Spiegelgesetz mit ins Spiel. Menschen, die uns aufregen, die wir kritisieren oder ähnliches, spiegeln uns immer eigene Aspekte. Es besteht die Möglichkeit, dass ihnen genau die selben Schwächen gespiegelt werden oder aber die gegenteiligen. Beispielsweise könnte sich ein eher wortkarger, schüchterner Typ über einen Menschen aufregen, der sich ständig in den Vordergrund drängen will. Dies ist lediglich ein Hinweis für den schüchternen Menschen, dass er unzufrieden mit sich ist und sich gleichzeitig selbst verurteilt, weil er nicht aus sich herauskommt. Es wird ihm im Grunde genau die gegenteilige Schwäche gespiegelt. Die Auflösung solch einer Situation besteht für den schüchternen Menschen darin, Eigenverantwortung für seine Schwäche zu übernehmen und an sich zu arbeiten. Dies könnte beispielsweise beinhalten, zu üben auf Leute zu zugehen, Ängste und Unsicherheiten zu überwinden. Generell sollte man weder sich selbst noch andere verurteilen, sondern aus Situationen lernen und ergründen, was sie mit einem selbst zu tun haben könnten. Aufgrund der vorangegangen Erklärungen wird deutlich, dass mit jeder Abwertung eines anderen Menschen auch eine Abwertung der eigenen Person mit einhergeht, selbst wenn es sich um die gegenteilige Schwäche handelt.
Wir alle haben „Schatten“, diese wollen erkannt, gesehen und zunächst angenommen und integriert werden, da wir nicht „ganz“ und „heil“ sein können, wenn wir diese Anteile von uns wegschieben oder auf andere übertragen. Der nächste Schritt ist die „Heilung“, dabei sollen die Schatten/Schwächen bearbeitet und positiv aufgelöst werden, indem Maße, in dem sie sich selbst oder auch andere (z. B. Eifersucht), mit dieser Schwäche unwohl fühlen. Es geht dabei weder um Perfektion, noch um Fehlerfreiheit, sondern, darum mit sich selbst und anderen glücklich und zufrieden zu leben.
d) Grenzen setzen
Finden sie heraus, wann und wo sie sich gegebenenfalls für andere aufopfern. Es ist wichtig, sich selbst an die erste Stelle zu setzen und auch zu lernen nein zu sagen, wenn es sich nach einem „nein“ anfühlt. Selbstverständlich sollen und dürfen wir anderen helfen, wenn uns wirklich danach ist. Man sollte andere jedoch nicht therapieren, retten oder analysieren. Natürlich kann die eigene Meinung geäußert werden, ohne diese jedoch dem anderen aufdrängen zu wollen. Ratschläge hingegen, was und wie jemand etwas tun sollte, wenn auch gut gemeint, haben etwas Kontrollierendes und sind zudem ein Hinweis, dass sie sich eine Verantwortung aufladen, die gar nicht die ihre ist. Ihr Gegenüber sollte eigene Entscheidungen treffen. Oft hilft es einfach zuzuhören oder Fragen zu stellen, damit der andere für sich mehr Klarheit bezüglich einer anstehenden Entscheidung finden kann. Ebenso sind falsches Pflichtgefühl oder Mitleid fehl am Platz. Sie dürfen mit-fühlen, aber mit-leiden sollten sie nicht und sie sollten sich in erster Linie sich selbst verpflichtet fühlen und nicht anderen Menschen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Wenn sie etwas nicht aus einem guten Gefühl und aus einer Freiwilligkeit heraus für jemanden tun, sollten sie es lieber unterlassen und den Mut finden „nein“ zu sagen, dazu stehen und sich möglichst liebevoll abgrenzen. Dies gilt auch für respektloses Verhalten anderen Menschen uns gegenüber. Grenzen sie sich auch hier liebevoll und dennoch klar und deutlich davon ab. „Liebevoll“ bedeutet, ihr Gegenüber möglichst nicht abzuwerten oder zu verurteilen, sondern bei sich selbst und ihren eigenen Gefühlen zu bleiben und zu äußern, was sie möchten und was nicht. Oft verwechseln wir Härte mit Stärke. Druck erzeugt meist nur Gegendruck, versuchen sie sich also sanft und trotzdem bestimmt abzugrenzen, damit kommen sie schneller und eher ans Ziel, als mit Härte, Gewalt oder Verurteilung.
e) Innere Stimme, Inneres Kind, Herzentscheidungen& Selbstvertrauen
Die „innere Stimme“ ist bei den meisten Menschen leider sehr „leise“ geworden, weil die Glaubensätze des falschen Selbst dominieren. Indem sie ihre Vergangenheit aufarbeiten und die dazugehörigen falschen Glaubensmuster, bekommen sie automatisch auch wieder mehr Zugang zu ihrer Intuition („Bauchgefühl“) und ihren „eigentlichen“ Wünschen. Die Arbeit mit dem inneren Kind in uns bringt wieder Lebensfreude und Enthusiasmus zu uns zurück. Lernen sie den Impulsen des inneren Kindes zu vertrauen und auch ihrer Intuition, welche mit ihrem Herzen verbunden ist.
f) Dankbarkeit, Wertschätzung, Respekt
Wir sollten andere Menschen, Tiere und Dinge stets mit Respekt behandeln und so, wie wir es uns selbst wünschen behandelt zu werden. Unser Umgang mit uns selbst und anderen sollte möglichst wertschätzend und annehmend sein. Schnell vergisst man im Alltag Dinge wertzuschätzen z. B. das Dach über dem Kopf, das Essen, welches uns zur Verfügung steht, der Partner, Freunde usw.. Rufen sie sich diese Dinge ab und an wieder einmal in Erinnerung, seien sie dankbar dafür, sie sind keine Selbstverständlichkeit. Gehen uns Dankbarkeit, Respekt und Wertschätzung verloren, wird uns dies in irgendeiner Art und Weise auch im Außen wieder gespiegelt werden („Gesetz der Anziehung“ s. Bücherliste).
g) Lernen und Weiterentwicklung
Im Kapitel „Eigenverantwortung“ wurde bereits erklärt, dass man das Leben als eine Art Schule betrachten kann. Andere Menschen spiegeln uns selbst und dadurch erhalten wir die Möglichkeit unsere „Schatten“ zu sehen, aufzulösen und umzuwandeln. Versuchen sie ihre Schwächen nicht zu verurteilen oder sich deswegen abzuwerten, sondern erkennen sie die Eigenschaften zunächst einfach an und arbeiten sie daran sie aufzulösen. Damit übernehmen sie die Verantwortung dafür. Eine Voraussetzung hierfür ist bedingungslose Ehrlichkeit mit uns selbst und das Eingeständnis, dass man gewisse Schwächen hat und auch die Bereitschaft sich mit ihnen auseinander zu setzen. Schuldgefühle sind ein Hinweis darauf, dass sie sich selbst einen Fehler oder eine Schwäche nicht vergeben können und vielleicht arbeiten sie zunächst an diesem Punkt. Typische Schwächen sind beispielsweise Bequemlichkeit, Mutlosigkeit, Sturheit/Uneinsichtigkeit, Unehrlichkeit, Nachlässigkeit, Ungeduld, nicht Vergeben können oder übermäßiges Kritisieren, Rechthaberei, Verurteilen, Zeitverschwendung, negative Lebenssicht, Undankbarkeit etc.. Schieben bzw. übertragen sie die Schuld für ihre Unzufriedenheit und Schwächen möglichst nicht auf andere und beginnen sie, an sich selbst zu arbeiten und sich zu verändern. Damit können sie ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben führen. Wir sind hier, um zu lernen und dazu gehören nun einmal auch Fehler/Schwächen und manchmal auch schwierige Lebenserfahrungen.
Krankheiten und körperliche Symptome
In der Einführung haben sie bereits erfahren, dass hinter Schmerz, Leid und Verletzungen immer eigene Verurteilungen und falsche Glaubensmuster stehen. Körperliche Krankheiten und Symptome haben ebenfalls ihre eigene „Sprache“. Auch hier können sie sehr viel über sich selbst erfahren. Die Schwere der Erkrankung spielt dabei keine Rolle, denn nichts kommt „zufällig“ zu uns. Beschäftigen sie sich mit ihrem Körper. In einer sehr einfachen Methode „Focusing“ genannt beispielsweise (s. Bücherliste), kann auch der Laie lernen in Kontakt und Kommunikation mit seinem Körper und Gefühlen zu treten. Sie können aufschlussreiche und wertvolle Antworten erhalten. Ist die Seele frei von falschen Glaubensmustern bleibt der Körper in der Regel gesund. Beginnen sie also mit Hilfe von Eigenengagement, ihrer eigenen Intuition, der „Focusing“- Methode und mit zusätzlich entsprechender Literatur (s.u.) zu erforschen, was ihnen ihr Körper und auch ihre Seele sagen möchten. Hier geht es ebenso wie bei unseren Schwächen darum, die Krankheit oder das Symptom zunächst anzunehmen, denn jegliche Abwehr verschlimmert den Zustand nur. Natürlich dürfen und sollen sie die klassische Schulmedizin weiterhin in Anspruch nehmen und durch die zusätzlich gewonnenen Informationen ergänzen.
Susanne Juranic
Als Diplom-Psychologin & Heilpraktikerin biete ich eine ganzheitliche kompetente, seriöse & liebevolle Lebensberatung an. Auf Wunsch wird die Gesprächs- und Bewusstseinsarbeit mit Energiearbeit aus dem Bereich der Quantenheilung, Engelsymbolen nach Ingrid Auer, mit Hilfe von Lichtsprache-Grids und mit Chakrenarbeit ergänzt. Diese Methoden wirken sehr tief und unterstützen die Auflösung von seelischen Blockaden enorm. Je mehr einschränkende Gedanken- und Verhaltensmuster wir auflösen, umso leichter und besser gelingt es uns, ganz wir selbst zu sein, unser volles Potenzial zu erkennen und zu leben und ein freies, selbstbestimmtes & glückliches Leben zu führen. Um mein Wissen einer größeren Menge von Menschen zugänglich zu machen, werde ich neben den persönlichen Beratungen zukünftig vermehrt fachspezifische und themenbezogene Vorträge, Seminare, Workshops e.t.c. anbieten (Termine unter www.lebensberatung-starnberg.de ). Bei Interesse freue ich mich über Ihre Anmeldung und Ihr Erscheinen, bei weiteren Fragen kontaktieren Sie mich gerne unverbindlich telefonisch oder per E-Mail.
Literaturempfehlungen
Spiegelgesetz und weitere Gesetzmäßigkeiten
·Die Kraft der intuitiven Intelligenz-Dr. Elfrida Müller-Kainz (Spiegelgesetz)
·The Secret-Rhonda Byrne (Gesetz der Anziehung)
·Der spirituelle Lebensratgeber-Diana Cooper (hermetische Gesetze)
Inneres Kind/wahres und falsches Selbst (falsche Überzeugungen)
·Aussöhnung mit dem inneren Kind-Erika Chopich/Margaret Paul
·Das Arbeitsbuch zur Aussöhnung mit dem inneren Kind-Erika Chopich/Margaret Paul
Sprache und Bedeutung von körperlichen Krankheiten und Symptomen
·Focusing-Der Stimme des Körpers folgen-Ann Weiser Cornell
·Was Krankheiten uns sagen- Dr. Elfrida Müller-Kainz
·Heile deinen Körper- Louise Hay
·Krankheit als Weg- Thorwald Dethlefsen/Ruediger Dahlke

