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Horst-Eberhard Richter / Dr.med., Dr.phil. (geb. 28. April 1923 in Berlin; gest. 19. Dezember 2011 in Gießen ), Professor an der Universität Gießen für Psychosomatik gehörte zu den ganz wenigen Psychoanalytikern, die sich offensiv in und für diese Gesellschaft engagierten.

 

Nach seiner Kriegserfahrung im 2. Weltkrieg als 18jähriger und der Ermordung seiner Eltern kurz nach Kriegsende, verfaßte er eine Doktorarbeit über die philosophische Dimension des Schmerzes. Von 1952 bis 1962 leitete er in Berlin eine Beratungs- und Forschungsstelle für seelisch gestörte Kinder und Jugendliche. Seine dort gemachten Erfahrungen mündeten in die Publikationen „Eltern, Kind und Neurose. Die Rolle des Kindes in der Familie / Psychoanalyse der kindlichen Rolle“  und „Patient Familie. Entstehung, Struktur und Therapie von Konflikten in Ehe und Familie“, die zu den tragenden Säulen meiner Erzieherausbildung Anfang der 70er Jahre gehörten und mir für meine spätere kindertherapeutische Arbeit eine wichtige Grundlage bildeten.


So der offizielle Untertitel von Byron Katies erstem Buch "Lieben was ist" und gleichzeitig meine persönliche Erfahrung. The Work of Byron Katie ist ein Weg, diejenigen Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen, die alles Leiden dieser Welt verursachen. Durch das Hinterfragen lösen sich viele Dinge einfach auf. Was bleibt, ist dauerhafter innerer Frieden, Ruhe und Gelassenheit.

Die Vorgehens- und Wirkungsweise von The Work of Byron Katie möchte ich an einem Beispiel illustrieren, das mitten aus dem Leben gegriffen ist. Ich nehme an, es ist Ihnen in Ihrem Leben schon einmal passiert, dass Ihnen jemand nicht zugehört hat und es hat Sie gestört. Suchen Sie sich also eine konkrete Situation aus Ihrem Leben, wo dies so war, und beantworten Sie für sich die vier Fragen von The Work während Sie weiterlesen. Vielleicht finden Sie sich in den nun folgenden Antworten sogar uneingeschränkt wieder.

Ich arbeite also an der Überzeugung "Er hört mir nicht zu". (Setzen Sie bitte "sie" ein, wenn es sich in Ihrem Fall um eine weibliche Bezugsperson handelt!)

Frage 1: Ist das wahr?
Ja!