Erstellt von: Gerhard Ramsen
am 21 Feb, 2012
Homöopathie wirkt nach dem sogenannten "Ähnlichkeitsprinzip". Dieses besagt, dass jeder pflanzliche, tierische oder mineralische Stoff als homöopathisches Mittel verwendet werden kann, da er die Heilung der Symptome bewirkt, die er hervorgerufen hat.
Homöopathische Präparate
Für die Herstellung homöopathischer Mittel werden nur geringfügige Mengen an Wirkstoff benötigt, der durch die sogenannte Potenzierung in destilliertem Wasser aufgelöst wird. Dabei gilt, je höher die Potenz, desto öfter wurde verdünnt.
Vom logischen Blickwinkel aus betrachtet, findet man in diesen Verdünnungen wahrscheinlich nur noch wenige Moleküle des Wirkstoffes. Es bleibt das Geheimnis der Natur, warum die Heilerfolge mit größer werdender Potenzierung steigen und diese Mittel auf hervorragende Weise wirksam sind.
Diese Präparate werden auch in Tabletten - oder Pulverform angeboten. Mittel in Tropfenform sind auf der Grundlage von destilliertem Wasser mit Alkohol versetzt, daher sind Globuli für Kinder vorzuziehen. Die Zuckerkügelchen werden gelutscht oder zum langsameren Auflösen unter die Zunge gelegt.
Homöopathie bei Kindern eignet sich besonders, da die Medikamente in Form von Globuli leicht einzunehmen sind und keine Nebenwirkungen verursachen. Während viele schulmedizinische Präparate, die meist nie an Kindern getestet wurden, auf die Bekämpfung der Symptome ausgerichtet sind und damit ernste Nebenwirkungen hervorrufen können, bewirkt ein homöopathisches Milchzuckerkügelchen das Ankurbeln des kindlichen Immunsystems ohne Risiken. Und das schon im Säuglingsalter.
Erstellt von: Thomas Puhl
am 6 Feb, 2012
Rhus Toxicodendron, auch als Giftsumach oder Giftefeu bekannt, ist ein optisch unscheinbarer Strauch der hauptsächlich im südöstlichen Teil von Nordamerika vorkommt. Wie der Name schon sagt handelt es sich trotz unauffälligem Aussehen um eine Giftpflanze die den äußerst gefährlichen Pflanzenwirkstoff Urushiol enthält. Dieses ist ein starkes Kontaktallergen und befindet sich im Milchsaft der Pflanze. Schon das Berühren der Blätter kann zu unangenehmen Hautirritationen führen.
In der Homöopathie hat Rhus Toxicodendron einen hohen Stellenwert und ist ein häufig verwendetes Mittel. Gewonnen wird es aus frischen, beblätterten jungen Trieben.
Welche Beschwerden können erfolgreich behandelt werden
Gerade bei der Behandlung von Gelenkschmerzen und allgemeinen Beschwerden des Bewegungsapparates kommt Rhus Toxicodendron zum Einsatz. Als besonders vielseitig einsetzbares Arzneimittel lassen sich beispielsweise Zerrungen oder Verrenkungen infolge Überanstrengung auch durch Kälte und Nässe sehr gut therapieren. Somit gehört dieses Medikament in die Hausapotheke eines jeden Sportlers. Auch Hexenschuss, Arthrose und Ischias Beschwerden können erfolgreich behandelt werden. Des Weiteren wirkt Rhus Toxicodendron bei Schmerzen in den Knochen und Gelenken, wie auch bei Sehnen, Muskeln oder Nervenschmerzen. Aber auch Hautausschläge mit Brennen und starkem Juckreiz lassen sich gut behandeln. Darüber hinaus wird Rhus Toxicodendron auch als häufiges Mittel bei Erkältungskrankheiten gerade bei den ersten Anzeichen eingesetzt.
Als bewährtes homöopathisches Einzelmedikament erfreut sich dieses Präparat größter Beliebtheit.