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Schüssler Salz Nr. 8 Natrium chloratum D6

8.
Schüssler Salz
 

Verschieden Gründe bewegen mich dazu, ihnen für den Umgang mit dem Schüssler Salz Nr. 8 große Achtsamkeit zu empfehlen.

Dieses Salz spielt eine große Rolle in der Therapie mit den Schüssler Salzen. Das Wissen von der Wirkweise der Nr. 8, dem Natrium chloratum, kann ihre Sichtweise auf viele Zivilisationskrankheiten und –beschwerden erweitern.

Wenn sie verstehen welche nachteiligen Folgen ein zu hoher Kochsalzkonsum auf ihre Gesundheit hat, werden sie es als logisch erachten herauszufinden auf welchem Wege diese unbewusst zugezogenen Schäden wieder gut gemacht werden können. Bei der Wiedergutmachung kann ihnen Natrium chloratum in potenzierter Form helfen. Allerdings: während der Einnahme von Natrium chloratum ist der Kochsalzkonsum auf ein Minimum zu beschränken.

Das biochemische Salz um das es hier geht sollte meines Erachtens nicht zu leichtfertig verabreicht oder eingenommen werden. Die Bereitschaft in die Tiefe eines Heilungsprozesses zu gehen ist im Zusammenhang mit dem Schüssler Salz Nr. 8 von besonderer Bedeutung. Das biochemische Funktionsmittel Natrium chloratum ist ein Mittel, welches generell wichtig für den Stoffwechsel ist, es wirkt auf den Kochsalzhaushalt ihres Körpers. Störungen im Wasserhaushalt sind das Thema, wenn es um das Schüssler Salz Nr. 8 geht. Dabei geht es um Symptome von Wasserentzug, Wasserarmut und des Wasseraustauschs in und aus der Zelle. Es fördert die Nährstoffversorgung in die Zelle, was mittels des Konzentrationsgefälles der Natrium- Ionen reguliert wird.

Verteilung von Natrium chloratum im Körper

Natrium chloratum befindet sich zu einem großen Teil in der extrazellulären Flüssigkeit und zu einem geringeren Teil in den Knochen und Knorpelgeweben. Höhere Konzentrationen kommen im Magen vor (die Magensäureproduktion hängt vom Vorhandensein von Natriumchlorid ab) und in den Nieren.

Die Menge an Salz die sie täglich essen, bestimmt den Kochsalzmangel in ihren Zellen. Und - auf den ersten Blick paradoxerweise - bekommen sie durch einen zu hohen Kochsalzkonsum, einen Kochsalzmangel in ihren Zellen. Die Wechselwirkung von Kochsalzgabe und biochemischer Reaktion im Körper zeigt sich wie folgt:

Nehmen sie Kochsalz zu sich, steigt die Kochsalzkonzentration in der Zwischenzellflüssigkeit an. Die Zelle selber kann jedoch weder Kochsalz, noch Zwischenzellflüssigkeit aufnehmen, da sie sonst wegen einer Überdosierung absterben würden. Um diesen Prozess zu verhindern, nimmt die Zelle das zu hohe Konzentrat nicht auf. Sie braucht jedoch für ihr Wachstum fein dosiert Kochsalz und auch Flüssigkeit und "verlangt" deshalb danach. Daraufhin führen sie dem Körper wieder Kochsalz zu und der Teufelskreis schließt sich. Zu hoher Salzkonsum, dadurch zuwenig Salz in den Zellen, dadurch starkes Verlangen nach Salzigem und Wasser. Wenn sie also Kochsalz reduzieren und mehr Wasser trinken, wird sich das Verhältnis auch zugunsten ihres Körpers verschieben. Die Nr. 8 verhilft ihnen jedoch dazu, das Ungleichgewicht Ebene zu verbessern.

Natrium chloratum reguliert also den Flüssigkeitshaushalt, aber auch den Wärmehaushalt des Körpers, es bindet Schleim (Mucin) und bildet die Schleimhäute. Liegt ein Mangel vor, tritt ungebundene Schleimflüssigkeit von glasiger und durchsichtiger Konsistenz an die Oberfläche, oder die Schleimhäute werden trocken.

Symptome auf der körperlichen und geistig-seelischen Ebene

  • Anämie
  • Ärgerlichkeit
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Asthma
  • Augen, Trockenheit wie von sand
  • Augenmuskeln, steif
  • Augenschmerz, neuralgisch mit Tränenfluss
  • Austrocknung, kein Schwitzen
  • Beinschwäche
  • Benommenheit
  • Bindehautentzündung
  • Blähungen
  • Blässchen mit wasserhellem Inhalt
  • Blase, Brennen beim Wasserlassen
  • Blasenkatarrh
  • Blut, dünn und wässrig
  • Blutarmut (kalte Hände und Füsse)
  • Brustfellentzündung
  • Delirium tremens
  • Denken, schwerfällig
  • Diabetes
  • Durchfall, wässrig
  • Durchfall, chronisch
  • Durst, brennend (Belastung durch übermässigen Kochsalzgenuss)
  • Durst, stark, besonders nach dem Essen
  • Enttäuschung und damit verbundener Schreck
  • Erbrechen von Wasser
  • Flechten in den Gelenkbeugen, mit scharfer Absonderung
  • Fiesschnupfen
  • Gedächtnis, nachlassend
  • Gelenkgeräusche
  • Gelenkrheumatismus
  • Gelenkschwäche
  • Geschmack, salzig
  • Geschmacks- und Geruchsverlust
  • Gesicht, wässrig gedunsen
  • Gliedmassen, schwammig
  • Grübelei
  • Haarausfall
  • Halsentzündung mit Trockenheit
  • Hämorrhoiden, brennend
  • Handschweiss
  • Haut, trocken, Schrunden
  • Hautauschlag mit wässrigem Inhalt
  • Hautjucken
  • Heisshunger mit schneller Sättigung
  • Herzklopfen mit stechenden Schmerzen
  • Herzklopfen nach dem Essen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Heimweh
  • Heuschnupfen
  • Hoffnungslosigkeit
  • Husten, mit dickem Auswurf, salzig, klar, durchsichtiger Schleim, dabei Kopfschmerz, Abgehen von   Urin und Tränen
  • Insektenstiche
  • Kältegefühl der Arme und Beine und der Wirbelsäule entlang, in der Herzgegend, schlimmer durch Geistige Anstrengung
  • Karies
  • Knorpelaufbau
  • Kochsalzhunger
  • Kopfschmerzen, dumpf, hämmernd, jede Bewegung verschlimmert, zum Rasendwerden
  • Kopfschuppen
  • Krämpfe
  • Lidzucken mit brennenden, drückenden, juckenden Schmerzen
  • Lippen, aufgesprungen, geschwollen
  • Magengeschwür
  • Magendrücken nach dem Essen
  • Mattigkeit
  • Metallgifte wie Amalgam, Blei im Körper
  • Mund trocken, besonders Morgens
  • Mundgeruch
  • Muskelzuckungen
  • Nasenflügel, wund
  • Nevosität
  • Nierenetnzündung
  • Pulsieren durch den Körper
  • Pulsschlag erhöht
  • Rauchvergiftung
  • Regelblutung, wenn zu spät und spärlich
  • Reizbarkeit, nervöse
  • Rippenfellentzündung
  • Rückenschmerz
  • Rückrad, empfindlich gegen Berührung
  • Ruhelosigkeit
  • Schlafkrankheit
  • Schläfrigkeit, auch nach dem Essen
  • Schleim im Nasenraum
  • Schleimhaut des Magens
  • Schlundbrennen, großer, brennender Durst
  • Schuppenbildung
  • Schweissdrüsen (Über- und Unterfunktion)
  • Schwitzen, schnell
  • Selbstvorwürfe
  • Sebstzerstörerische, immer wiederkehrende Gedankenabfolgen
  • Sodbrennen
  • Sonnenstich
  • Spannung in der Leistengegend, als ob zuwenig Haut vorhanden wäre
  • Speichelfluss zuviel oder zuwenig
  • Stuhl, hart, krümelig mit Brennen im After
  • Syphilis
  • Teilnahmslosigkeit
  • Tränendrüsen (Über- und Unterfunktion)
  • Traurigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen glasig-schleimig-blutiger Masse
  • Unbehagen nach dem Essen
  • Unterzungendrüsenschwellung
  • Urin, plötzliche reichliche helle Absonderung, oder spärliche mit rotem Bodensatz
  • Verbrennungen
  • Vergesslichkeit
  • Verlangen nach Kochsalz, Essig, Pfeffer, stark gewürzten Speisen
  • Verwirrtheit mit Gemurmel und Herumwandern
  • Verschlossenheit
  • Verzagtheit
  • Verzeihen unmöglich
  • Völlegefühl nach dem Essen
  • Wasser in den Beinen
  • Wassersucht
  • Weinerlichkeit
  • Weissfluss, dünn, scharf
  • Widerwillen gegen Brot
  • Wortkargheit
  • Wundliegen
  • Zahnschmerzen über eine Gesichtshälfte ausstrahlend
  • Zappeligkeit
  • Zungenbläschen (Zungenspitze)
  • Zwanghaftes Festhaten an psy. Problemen
  • Zwölffingerdarmgeschwüre

Da Hauptmerkmal des Mangels an Natrium chloratum zeigt sich im so genannten Gelatine-Glanz im Gesicht.

Dieser lässt die Hautbeschaffenheit erkennen und ist feucht-glänzend sowie ununterbrochen. Dieser Gelatine-Glanz lässt sich nicht abwaschen und betrifft vor allem die Partie um die Augen, vor allem Ober- und Unterlider und auf der Nase. Bei einem stärkeren Mangel kann sich der Glanz sogar über das ganze Gesicht ziehen.
Ist das Gesicht aufgedunsen, zeugt es damit von der Verteilungsstörung der Flüssigkeiten. Die Hautporen sind erweitert und tief und die Haut um die Pore herum ist angehoben.
Auch Platzbacken sind durch Flüssigkeitsansammlung prall gefüllt und zeugen von einem Mangel an Natrium chloratum.
Unterscheiden sie, ob der Glanz auf den Wangen schleimig, oder fettig ist. Ist letzteres der Fall, bedenken sie die Gabe von Natrium phosphoricum, der Nr. 9.
Platzbacken gelten generell als eher seltenes Phänomen.

Einnahme- und Anwendungshinweise von Schüssler-Salz-Nr. 8

Die Empfehlung die Einnahmemenge langsam zu steigern gilt es zu bedenken. Ansonsten nehmen sie 2 - 6 x täglich 1 – 2 Tabletten. Reduzieren sie gleichzeitig die Menge an Kochsalz die sie sonst zu sich nehmen.
Bei Verbrennnungen kommen 20 -30 in kalten Wasser aufgelöste Tabletten zu Einsatz. Mit diesem Wasser kühlen sie die verbrannte Fläche, wenn eine Verbrennung 1. Und 2. Grades vorliegt. Stellen sie anschließend Umschläge her, in die sie eine recht flüssige Paste mit 20 -30 aufgelösten Pastillen auftragen. Achten sie darauf, dass der Umschlag immer feucht bleibt, denn das gewährleistet, dass die Haut genügend Feuchtigkeit aufnehmen kann. Zum Wiederaufbau der Verbrannten Stellen, ist die Natrium – Chloratum Salbe hilfreich.
Bei wässrigem Durchfall nehmen sie 10 in heißem Wasser aufgelöste Tabletten schuckweise zu sich. Nehmen sie alle 15 Minuten einen Schluck.
Durchfall unterstützt ihren Körper dabei, Giftstoffe loszuwerden. Deshalb fördern sie diesen Vorgang, indem sie ihrem Körper all das zur Verfügung stellen, mit dessen Hilfe, in dem Fall die Nr. 8, er seinen Job so rasch wie möglich erledigen kann.

Die Ursachen für einen Natrium - chloratum- Mangel sind vielfältig. Anhand der Symptomliste, die ausgesprochen lang ist, können sie sehen, in wie vielen Bereichen dieses biochemische Salz seine Wirkung tut.

Quellenangaben:

  • Richard Kellenberger und Friedrich Kopsche. Mineralstoffe nach Dr. Schüssler. Ein Tor zu körperlicher und seelischer Gesundheit. Baden: AT Verlag 2004. (14. Auflage)
  • Sigrid Molineus. Gesichter sprechen Bände. Antlitzdiagnostik und die Mineralsalze nach Dr. Schüßler. Karlsruhe: Deutsche Homöopathie-Union 2006.
  • Monika Helmke Hansen. Entschlackungskuren mit Schüßlersalzen, Obst und Gemüse. München: Wilhelm Goldmann Verlag 2004. (1. Auflage)
  • Vistara H. Haiduk. Schüßlersalze für Psyche und Seele. Biomineralien für das innere Gleichgewicht. München: Knauer Taschenbuch 2006
  • Thomas Feichtinger und Susan Niedan-Feichtinger. Schüßler-Salze für Frauen. Stuttgart: Karl F. Haug Verlag 2003
  • Thomas Feichtinger und Susan Niedan-Feichtinger. Schüßler-Beauty. Stuttgart: Karl F. Haug Verlag 2004

Kommentare  

Iona
0 # Schüssler Salz Nr. 8 Natrium chloratum — Iona
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Me
0 # . — Me
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