Schüssler Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum D6

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Schüssler Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum D6
Anlitzdiagnosen - Symptomliste Kalium phosphoricum
Kalium phosphoricum Dosierung
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 Das Schüssler Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum ist ein großes Nerven- und Muskelmittel, das auch zur Entgiftung eingesetzt wird. 

Aus der Sicht jeder Körperzelle ist das Mittel unentbehrlich und essenziell.

Das biochemische Salz Kalium phosphoricum Nr. 5 kommt in einer ungefähren Gesamtmenge von 120 Gramm im Körper vor. Es dient der Sauerstoffübertragung, ist blutbildend und hilft dem Körper Ermüdungsgifte abzubauen.

Alles was den Menschen anstrengt, auslaugt oder an seinen Kräften zehrt, kann mit Hilfe von Kalium phosphoricum in seiner negativen Wirkung geschwächt werden. Demgegenüber stärkt es den Körper und die hier wirkenden Kräfte, indem es auf natürliche Weise antiseptisch wirkt, den Zellverfall verringert und deshalb unter anderem bei Vergiftungsprozessen (Blutvergiftung, Lebensmittelvergiftung, Fäulnisprozessen, Zahnfleischbluten etc.) angezeigt ist.

Es befindet sich vorwiegend in den Gehirn- und Nervenzellen, im Blut kommt es auch vor sowie in der Zwischenzellflüssigkeit und in den Muskelzellen. Für das Innere der Zelle spielt Kalium die wichtigste Rolle. Dr. Schüssler setzte das Mittel bei Nerven- und Herzentzündungen ein. Letzteres kennzeichnet seine Beziehung zum Zentralnervensystem und vegetativen Nervensystem.

Lecithin ist ja bekanntlich DER Stoff für die Gehirnzellen. Kalium phosphoricum ergibt in Verbindung mit Fettsäuren und Eiweissen Lecithin, wodurch seine unentbehrliche Rolle für die Arbeitsfähigkeit unserer Gehirnzellen nachvollziehbar wird.

Bestimmte Symptome entstehen in der Folge eine Kalium phosphoricum-Mangels, die häufig auch im Zusammenhang mit depressiven Zuständen einhergehen. Dieses wiederum macht die Nr. 5 auch zu einem interessanten Mittel wenn es um Depression und andere nach unten ziehende Erschöpfungszuständen geht.


Symptome bei denen Kalium phosphoricum eingesetzt wird

Die Fäulnis- und Ermüdungsgifte die der Körper bei Fieber über 38,5 °C produziert, werden wunderbar von der Nr. 5 „bearbeitet“. Es schützt vor Gewebezerfall und unterstützt mit Natrium Chloratum (der Nr. 8) den Neuaufbau. Das erklärt die häufige Empfehlung vieler Autoren, die beiden Salze im Wechsel, oder zusammen einzunehmen.

Es geht hier nicht darum, das Fieber zu senken. Vielmehr soll der Körper die Körpertemperatur derart erhöhen, bis der Organismus dazu in der Lage ist, den vorliegenden Zustand mit Hilfe der Temperatur zu regeln.

Der Auffassung folgend, dass Fieber keine Krankheit ist, sondern eine stark erhöhte Tätigkeit der Zellen zum Ausdruck bringt, die sich wiederum darum kümmern, dass belastende Eiweisssubstanzen aufgenommen werden, wird die Nr. 5 dazu eingesetzt, die Zellerhaltung zu gewährleisten. Ohne es, würde ein rascher und dramatischer Zell- und somit Gewebezerfall die Folge sein.

Wir setzen Kalium  phosphoricum  auch bei plötzlichem und raschen Fieberrückgang ein. Denn beide Vorgänge sind unmittelbar an die im Organismus vorhandene Lebenskraft gekoppelt und diese wird von Kalium phosphoricum gestärkt.

Vordergründig bei allen Prozessen die Gewebezerfall zur Folge haben ist also das Vorhandensein von Kalium phosphoricum, deshalb wird es auch das Antiseptikum der Biochemie genannt.

Nennenswerte Mengen von Kalium  phosphoricum werden vom Herzmuskel verbraucht. Zellaktionen jeder Art verbrauchen Kalium phosphoricum, so dass bei Muskelschwäche, Schmerzen die am Anfang der Bewegung schlimmer werden und durch leichte Bewegung besser, jedoch bei heftiger Anstrengung wieder schlimmer und dadurch zu Bewegungseinschränkung führen, die Gabe von Kalium phosphoricum nötig machen.

Wenn sie Hungergefühle nach dem Essen bemerken, denken sie an Kalium phosphoricum. Es kann sein, dass die Energie aus der Nahrung nicht aufgenommen werden kann, weil Kalium  phosphoricum für die anregende Tätigkeit im Verdauungstrakt fehlt und somit die Kraft die der Körper einsetzt, um die Resorption von Nahrung im Darm zu gewährleisten.